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Klassische Musik und Oper von Classissima

Elina Garanca

Donnerstag 30. Juni 2016


nmz - neue musikzeitung

24. August

ECHO Klassik 2015: Die Preisträger stehen fest

nmz - neue musikzeitung Jonas Kaufmann (Sänger des Jahres), Joyce DiDonato (Sängerin des Jahres), Elina Garanca (Solistische Einspielung des Jahres/Gesang), Lang Lang (Instrumentalist des Jahres/Klavier), Andreas Ottensamer (Instrumentalist des Jahres/Klarinette), Maurice Steger (Instrumentalist des Jahres/Flöte) und David Zinman (Dirigent des Jahres) zählen zu den Preisträgern des ECHO Klassik 2015. Dies gab der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) heute in Berlin bekannt. Die Verleihung findet am Sonntag, den 18. Oktober 2015 im Rahmen einer festlichen Gala im Konzerthaus Berlin statt und wird noch am selben Abend ab 22:00 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Durch den Abend führen Rolando Villazón und Nina Eichinger. Weiterführende Informationen:  Weiterlesen

nmz - KIZ-Nachrichten

24. August

ECHO Klassik 2015: Die Preisträger stehen fest

Jonas Kaufmann (Sänger des Jahres), Joyce DiDonato (Sängerin des Jahres), Elina Garanca (Solistische Einspielung des Jahres/Gesang), Lang Lang (Instrumentalist des Jahres/Klavier), Andreas Ottensamer (Instrumentalist des Jahres/Klarinette), Maurice Steger (Instrumentalist des Jahres/Flöte) und David Zinman (Dirigent des Jahres) zählen zu den Preisträgern des ECHO Klassik 2015. Dies gab der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) heute in Berlin bekannt. Die Verleihung findet am Sonntag, den 18. Oktober 2015 im Rahmen einer festlichen Gala im Konzerthaus Berlin statt und wird noch am selben Abend ab 22:00 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Durch den Abend führen Rolando Villazón und Nina Eichinger. Weiterführende Informationen:  Weiterlesen






Crescendo

5. September

Elīna Garanča: „Wir kreieren für das Publikum“ - Elīna Garanča: „Wir kreieren für das Publikum“

Die Mezzosopranistin Elīna Garanča ist zurück aus der Babypause. Ein Gespräch über ihr neues Album, Männerrollen und ihren Garten. crescendo: Bei dem ersten Konzert nach der Babypause im Concertgebouw in Amsterdam haben Sie mitten im Konzert Ihre Schuhe ausgezogen. Was war da los? Elīna Garanča: Ich konnte einfach nicht, wirklich nicht. Ich war vorher ein halbes Jahr zuhause nur auf Socken unterwegs und dann musste ich plötzlich wieder die Highheels anziehen. Und vor allem sind das dort im Concertgebouw die schwierigsten Treppen, die ich je hoch und runter gelaufen bin in einem Konzertsaal. Es sind dreißig Stufen, es ist ein Alptraum. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr. Man will das ja auch noch graziös machen. Wenn man nach unten schaut, dann sieht es komisch aus und wenn man nicht hinguckt, dann landet man am Ende auf dem Popo. Singen Sie Lieder wie Schumanns An meinem Herzen, an meiner Brust anders, seitdem Sie Mutter sind? Natürlich. Also ein gewisses Maß an Fantasie hat man natürlich auch schon bevor man Kinder bekommt, man muss ja auch niemanden umbringen, um einen Mörder zu spielen. Aber das Gewicht des Textes wird jetzt noch klarer. In einem Liederabend ist natürlich unheimlich viel Wahres von mir drin, aber ich weiß auch, dass manche bewussten Bewegungen in gewissen Momenten noch eine Dimension mehr erschaffen. Im Schauspiel kann zum Beispiel ein Zucken vom Rücken genauso viel Effekt haben wie ein direkter Blick in den Saal. Das sind schon kleine Geheimnisse, die man als Schauspieler und auch als Sänger auf der Bühne durchaus benutzt. Ich bin sehr visuell. Bei mir sind es einfach gewisse Bilder, die ich vor Augen habe und die ich auch selbst erlebe. So wie ich auch auf der Opernbühne immer den Moment so spiele, als würde ich ihn zum ersten Mal erleben. Beim Lied ist das genauso. Neben mir saßen im Konzert zwei junge Leute, die sagten „Für einen Liederabend bekommt man immer noch spontan eine Karte, denn das finden alle so langweilig“. Warum führt das Lied so ein Stiefmütterchendasein? Ja, das Lied ist etwas für Feinschmecker (schmunzelt). Im deutschen Repertoire ist es aber gar nicht so langweilig, denn da versteht man – hoffentlich – alles. Vielleicht liest man dann auch noch ein bisschen mit. Aber bei allen anderen Komponisten, ob das jetzt Debussy ist oder Rachmaninov – da ist es für die Leute vielleicht schon mühsam, zweimal vierzig Minuten zu lesen und sich nur auf den Text zu konzentrieren. Es gibt sehr wenige, die das Programmheft zu Seite legen und entweder mit geschlossenen oder offenen Augen tatsächlich verfolgen, was auf der Bühne passiert oder wie die Musik einfach nur klingt. Ich glaube, man braucht tatsächlich eine gewisse Kenntnis dieser Musik, um in einen Liederabend richtig eintauchen zu können. Und warum mögen Sie als Sängerin einen Liederabend? Hm. Gute Frage (lacht). Erstens, weil es etwas anderes ist, als die Oper, das ist gut für die Abwechslung. Und weil ich es gut kann. Weil ich das schon als Kleinkind bei meiner Mutter gesehen habe. Und weil es mich künstlerisch noch eine Stufe höher bringt, als nur der Operngesang, weil man sich auch emotional auf eine andere Ebene bringt. Es ist eine sehr feine Arbeit, auch was den Text betrifft. Es kostet auch körperlich nicht so viel Kraft wie eine vierstündige Oper. Trotzdem ist die Konzentration mental noch höher. Auch das neue Programm „Meditation“ ist ja eher nicht für die breite Masse, sondern für Menschen, die wirklich zuhören wollen. Was für eine persönliche Beziehung haben Sie zu dieser sakralen Musik? Jede CD ist ein Spiegel meines emotionalen Zustandes. Ich steuere auf die 40 zu. Und in diesem Alter schließt man ein bestimmtes Kapitel im Leben ab. Ich bin als Mensch und Frau an einem Punkt, wo ich in mir ruhe. Die Musik, die ich hier singe, scheint für mich die logische Konsequenz am Ende dieses Kapitels – ein ruhiges, zufriedenes Innehalten. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dieser sakralen Musik etwas erzählen kann, zu dem ich vorher noch nicht bereit war. Verabschieden Sie sich mit 40 auch von den Hosenrollen? Es hat eine lange Zeit Spaß gemacht, aber irgendwie fühle ich mich immer mehr als Frau und die Frauenkleider ziehen mich mehr an als die Männerpartien (lacht). Und rein visuell, wenn ich mir überlege, der Octavian ist 17 Jahre und zwei Monate alt, Cherubino vielleicht so um die 12 oder 13 Jahre. Und wenn ich mich selbst im Spiegel anschaue. Also so ein Cherubinchen ist schon ein Unterschied. Und die Stimme hat halt auch Möglichkeiten und braucht neue Herausforderungen. Aber vielleicht haben Sie ja mehr Verständnis für Ihren Mann als andere Frauen, weil Sie selbst so oft einen auf der Bühne spielen mussten … Nein (lacht). Ich habe aber auch wahnsinnig viele Bücher gelesen, Psychologiebücher und auch die banalen Sachen, wie Die Frauen sind von der Venus und die Männer vom Mars. Mich interessiert einfach die Frage, warum wir so unterschiedlich sind. Und das hilft auch bei einer Interpretation. Und ich merke das auch oft in Gesprächen mit Männern. Wenn man weiß, wie sie ticken, dass sie sich zum Beispiel wirklich nur auf eine Sache konzentrieren können und nicht wie eine Frau auf fünf. Das hilft dann auch, wenn man als Octavian auf der Bühne steht und auf die Sophie eingeht. Und es geht natürlich viel um Körpersprache und Mimik. Und da fallen mir auch viele Kleinigkeiten auf – wie Menschen die Brille hochschieben, oder so. Ich gucke mir wahnsinnig gerne Leute an. Manchmal schimpft mein Mann mit mir und sagt „Hör auf zu glotzen“ (lacht). Aber wenn etwas einmal meine Aufmerksamkeit gefangen hat, kann ich nicht wegschauen. Glauben Sie, dass man als Mezzosopranistin besser schauspielern können muss als die Sängerinnen anderer Stimmfächer? Ich glaube, wir haben einfach eine größere Palette. Soprane werden ja immer in zwei Schubladen gesteckt. Es gibt den dramatischen Sopran, das sind die starken Frauen, die Powerfrauen, die Divas. Oder die lyrischen Soprane, das sind die, die dann alle sterben. Und als Mezzo hat man zum Glück die Chance, sich weiterzuentwickeln. Gott sei Dank. Mein Leben lang nur Mozart und Rossini zu singen, das wäre nichts für mich. Die Kalender von Sängern sind ja meistens weit im Voraus schon mit Terminen gefüllt. Inwiefern planen Sie jetzt als Mutter von zwei Töchtern anders? Wir wissen, dass unsere große Tochter 2016/2017 in die Schule kommt und das heißt, ein Elternteil muss dann mehr oder weniger zuhause bleiben. Das heißt, ab dann werde ich nicht mehr so vielen Opernneuproduktionen zustimmen. Aber ich glaube, irgendwann bin ich des ewigen Reisens auch müde (schmunzelt). Was mir wahnsinnig wichtig ist, ist, mir die kleine Umgebung um mich herum als Zuhause zu schaffen. Ich hänge nicht an Menschen und ich hänge nicht an Orten. Ich kann mir auch jetzt hier in diesem Raum mein Zuhause erschaffen. Und ich bin sehr gerne alleine. Eigentlich langweile ich mich nie. Am Liebsten bin ich zuhause in Spanien. Meine größere Tochter läuft inzwischen herum und pflückt die Erdbeeren im Garten und isst die dann direkt auf. Tut das gut, zwischen den Opernproduktionen mal im Garten mit den Händen in der Erde zu wühlen? Ja, das ist Natur pur! Ich finde es so schön, das Resultat direkt zu sehen. Ein Konzert ist irgendwann zu Ende gesungen und das ist dann verflogen und das ist weg. Aber wenn man etwas einpflanzt, sieht man jeden Tag, wie es größer und größer wird und wie die erste Blume wächst. Vorgestern war die Gurke erst so groß und heute ist sie so groß. Und das Ergebnis kann man dann genießen. Bei der Musik ist es so, natürlich genießen wir die auch, aber eigentlich sind wir ja die Produzenten, die das für das Publikum kreieren. Sie haben mal gesagt, es gibt drei Elīnas und bei wichtigen Entscheidungen, müssen alle zustimmen. Wie kann man sich das vorstellen, wie meinen Sie das? Es gibt eine Kopf-, eine Herz- und eine Bauch-Elīna. Es gibt gewisse Sachen, die muss man machen, wenn man Karriere machen will. Es gibt Sachen, die mache ich für die Stimme, oder für eine Aufnahme oder die mache ich nur für mich, oder das nur fürs Geld, das gibt es natürlich auch. Trotzdem müssen alle Elīnas dabei im Einklang sein (lacht). Wenn ich etwas nur fürs Geld mache, dann bin ich dabei so unglücklich, dann mache ich es lieber nicht. Und wenn es nur um Karriere geht, dann bin ich genug Mensch um zu wissen, nur durch Karriere wird man auch nicht zufrieden. Ich bin ja Realistin – meine Karriere dauert vielleicht noch 10 oder 15 Jahre. Man kann natürlich mit 65 auch noch singen, aber ich glaube, das will ich nicht. Die Entscheidung zu heiraten und Kinder zu bekommen war aber auch nicht so einfach. Ich habe jetzt zwei Kinder, aber ich war auch fast zwei Jahre von der Bühne weg. Trotzdem war es gut für mich. Dieser Einklang, den ich meine, das ist ja immer ein Miteinander von ganz vielen verschiedenen Dingen. Elina Garanca: Meditation Deutsche Grammophon (Universal Music) Elina Garanča auf „Meditation“-Tour 12.10.14: Wien, Musikverein 15.10.14: Wien, Konzerthaus 23.10.14: Hamburg, Laeiszhalle 25.10.14: Bremen, Die Glocke 27.10.14: Frankfurt, Alte Oper 29.10.14: Nürnberg, Meistersingerhalle 31.10.14: München, Gasteig 5.11.14: Essen, Philharmonie Katherina Knees

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